LAUF IN DEN FRÜHLING !

Run up - Für Einsteiger und Wiedereinsteiger

 

Die Vögel zwitschern, die Bäume blühen, die Luft wird wieder wärmer - und die Sonne scheint einem nach vielen dunklen Monaten wieder ins Gesicht und streichelt die Seele. Genau das richtige Wetter, um sich an der frischen Luft zu bewegen und etwas für die Gesundheit und gegen überflüssige Pfunde zu tun.

Ganz einfach sportlich aktiv werden
Starten Sie mit einer positiven Einstellung. Bedenken und Ausreden werden ins Gegenteil gekehrt: Man braucht nur eine halbe Stunde Zeit, die Müdigkeit nach der Arbeit verschwindet nach wenigen Minuten in der erfrischenden Frühlingsluft und die beste Freundin kann man auch anschließend noch treffen. Und: Besorgen Sie sich die richtige Ausrüstung. Die richtigen Schuhe sind das A&O. Gehen Sie dafür am besten in ein Sportfachgeschäft und lassen Sie Ihre Füße ausmessen und beraten. Schließlich ist es mit den richtigen Schuhen und gut sitzender, schicker Joggingkleidung, in der Sie sich wohl fühlen, sehr viel leichter, sich zu motivieren.



Der Anfang
Beginnen Sie langsam. Blutige Anfänger starten mit schnellem Spazieren und steigern sich bis hin zum leichtem Joggen. 20 bis 30 Minuten sind für den ersten Versuch völlig ausreichend. Fortgeschrittene, die den Winter über faul waren, unterbieten die letzte Trainingszeit ein wenig, um sich langsam wieder einzufinden. Nehmen Sie einen Trainingspartner mit, mit dem Sie sich unterhalten können. So denken Sie nicht immer an das Ziel und können Ihre Geschwindigkeit leicht regeln: Solange Sie sich ohne Anstrengung unterhalten können, ist das Tempo gut. Bekommen Sie Seitenstechen oder werden kurzatmig, sollten Sie langsamer werden.

Ziele setzen
Setzen Sie sich ein realistisches Ziel (in zwei Monaten will ich zwei bis dreimal die Woche 40 Minuten lang laufen gehen) und tragen sie sich zwei feste Tage im Kalender ein. Und: Suchen Sie sich drei schöne Strecken in der Natur aus. Sie sollten nicht zu langweilig sein, möglichst ohne Steigungen und leicht und schnell von Ihrer Wohnung oder Ihrem Arbeitsplatz erreichbar sein. Gehen Sie anfangs mehrmals die gleiche Strecke und versuchen Sie sie jedes Mal um ein kleines Stück zu verlängern. Sind Sie gut eingelaufen, können Sie die Strecken durchwechseln (montags um den See, donnerstags durch den Stadtpark etc.).

Wenn Sie die erste leichte Übungsphase etwa drei Mal hinter sich gebracht haben, dürfen Sie sich steigern. Starten Sie jetzt mit leichten Dehnübungen. Anschließend locker loslaufen und sich das Laufen bewusst machen. 5 Minuten joggen, auf die Federung der Füße und ein regelmäßiges Aus- und Einatmen achten. Ist Ihr Tempo okay? Können Sie sich mehr zumuten oder brauchen Sie noch eine Gehphase? Trifft Letzteres zu, trainieren Sie so weiter: abwechselnd 1 Minute gehen, 5 Minuten laufen. Steigern Sie sich so langsam, bis Sie es ohne große Überwindung schaffen, 30 Minuten lang am Stück zu joggen. Sollte das noch nicht gehen, dürfen 3-minütige Gehzeiten eingelegt werden. Notieren Sie jetzt Ihre jeweilige Strecke und Laufzeit und Sie werden sehen, wie leicht Sie sich steigern können. Zum Schluss: gut ausdehnen, etwa fünf bis zehn Minuten lang.

Kleine Belohnungen
Belohnen Sie sich. Ein Theater- oder Kinobesuch oder ein schönes Abendessen am Wochenende können eine gute Motivation und Belohnung für jede ?durchgestandene? Joggingwoche sein, so wie sie sie geplant hatten. Aber auch kleine Belohnungen direkt nach dem Sport sollten drin sein: ein Saunabesuch, ein gutes Buch lesen, die Lieblingsserie auf DVD gucken, noch schnell gute Freunde auf ein Glas Wein besuchen.
Nach fünf bis sechs Wochen sollte eine sichtbare Steigerung statt finden. Jetzt sind 45 Minuten Joggen das neue Trainingsziel, das Tempo wird schneller, die Gehphasen seltener. Eine Pulsuhr (und eventuell ein Besuch beim Hausarzt) hilft, das richtige Tempo zu finden. Der Muskelkater von den ersten Versuchen sollte jetzt so gut wie kaum mehr vorhanden sein und der Atem wird rhythmischer und gleichmäßiger. Und nach etwa 12 Wochen schaffen Sie die 5-Kilometer-Hürde. Das nächste Ziel: Dranbleiben und sich langsam weiter steigern!

(c)  Quelle:Hirschberger Quelle


 

Heuschnupfen

Die Augen jucken und tränen, die Nase läuft. Ob Hasel, Erle, Heinbuche oder Pappel – bereits im Februar fliegen wieder die ersten Pollen. Für bundesweit rund 16 bis 20 Millionen Heuschnupfenallergiker * beginnt nun die Leidenszeit.
Mediziner vermuten, dass die immer strengere Hygiene das Immunsystem schwächt. Allergien sind eine Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber körperfremden, eigentlich unschädlichen Substanzen. Der Körper reagiert auf solche Allergen-Substanzen mit einer starken Produktion von Antikörpern. Diese lösen die typischen Symptome aus: Hautjucken, Ausschlag und die Verengung der Atemwege, die zu Atemnot führen kann. Doch: "Nur etwa die Hälfte der Betroffenen ist sich bewusst, an einer Allergie zu leiden", berichtet DAK-Expertin Dr. Waltraud Pfarrer. "Oft werden die Symptome für Anzeichen einer Erkältung gehalten." Meist nicht ohne Folgen, denn aus einem Heuschnupfen kann ohne ärztliche Behandlung zum Beispiel chronisches Asthma werden.  

*Quelle: Deutscher Allergie- und Asthmabund  

 

 

Laufen mit Heuschnupfen

 

Der beste Trainingszeitpunkt
Wer unter einer Pollenallergie leidet, sollte seine Trainingszeiten nach den Vorhersagen des Polleninformationsdienstes richten. Unmittelbar nach einem längeren Regenschauer ist für Allergiker aber generell ein guter Zeitpunkt für ein Training. Dann ist die "Luft reingewaschen", sagt der Allergologe Dr. Horst Müsken. Zudem erleichtert die feuchte Luft das Atmen. Temperaturen um den Gefrierpunkt dagegen sind nicht gut. Die kühle Luft kann bei Allergikern zu Atemnot führen.

Wann sollten Allergiker nicht trainieren?
Wer beim Laufen Atemnot bekommt, sollte dringend damit aufhören. Wenn der Körper nicht ausreichend Sauerstoff aufnehmen kann, verpufft nicht nur der Trainingseffekt. Im schlimmsten Fall kann es zu Hyperventilation und Ohnmacht kommen. Ein besonders ungünstiger Zeitpunkt, um zu laufen, ist bei einsetzendem Regen. Mit dem Niederschlag werden Pollen aus höheren Luftschichten nach unten gedrückt – ihre Konzentration in der Luft erhöht sich, erklärt Prof. Karl-Christian Bergmann von der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst.

Erhöhte Krankheitsanfälligkeit 
Allergiker sind weniger belastbar als gesunde Sportler und machen häufig schneller schlapp. Je intensiver das Lauftraining ist, umso mehr steigt die Belastung für die Lunge. "Nicht nur die Ausdauer des Läufers leidet unter dem Heuschnupfen. Der Körper ist generell anfälliger und bringt weniger Leistung als ein gesunder", sagt Prof. Torsten Zuberbier vom Allergie-Centrum-Charité in Berlin. Mangelnde Konzentrationsfähigkeit kann eine Folge sein. Durch den Heuschnupfen ist außerdem die Nasenschleimhaut anfällig für Krankheitserreger. Es besteht das Risiko, sich die Nasennebenhöhlen oder das Mittelohr zu entzünden. Rund 20 Prozent der Bevölkerung leiden nach Angaben von Müsken unter einer Allergie.

Laufen tut der Lunge gut
"Allergikern ist das Laufen unbedingt zu empfehlen", sagt Allergologe Müsken. Ein Fehler sei es, Betroffene zu "invalidisieren". "Powern unter ärztlicher Anleitung", lautet sein Credo. Denn durch regelmäßiges, nicht zu intensives Training verbessert sich die Atemmuskulatur. "In manchen Fällen vergrößert sich sogar das Lungenvolumen." Bei Allergikern genauso wie bei gesunden Läufern. Die Lunge ist bei einem Heuschnupfen-Leiden zwar sensibler und anfälliger für eine Asthma-Erkrankung. Dennoch kräftigt das Lauftraining auf lange Sicht Atmung und Lunge.

Medikamente und Trainingsalternativen
Wer bereits Medikamente gegen den Heuschnupfen nimmt, sollte auch während des Trainings davon Gebrauch machen. Wem die Medikamente nicht weiter helfen, sollte einen Arzt konsultieren und kurzzeitig auf das Training verzichten. Wer das nicht will, sollte das Training soweit einschränken, dass keine akute Gesundheitsgefährdung zu befürchten ist, raten Experten. Eine Alternative zum Laufen in der Natur bietet das Training im Fitnessstudio. Schwimmen oder Aqua-Jogging sind ebenfalls pollenfrei und leistungsfördernd.

Ganz wichtig: Duschen
Die Dusche ist nach dem Laufen für Allergiker wichtiger als für andere, weil sich der feine Blütenstaub am Körper absetzt. Eine Nasendusche empfiehlt sich ebenfalls. Unbedingt sollte auch die Kleidung gut ausgeschüttelt oder gleich gewaschen werden – sonst ist auch die Wohnung voller Blütenpollen. 

Meine Tips für Euch zum Thema

Nutzt die Zeit nach einem Regenschauer !

Mein derzeit bestes "Gegenmittel"  >>> REACTINE duo (Retardtabletten) von McNeil Healthcare

Leider z.Zt nicht mehr erhältlich !

Viel Milchprodukte , Calzium kann Wunder wirken !

Das Antiallergikum schon vorab nehmen,nicht erst wenn die Luft knapp wird und Augen und Nase anfangen zu laufen.

 

Noch etwas für uns Läufer:

Laufen im vernünftigen Bereich stärkt das Immunsystem.
Das merkt man oft erst an weniger häufigen Erkältungen.
Ich habe auch das Gefühl, meine Allergie ist seit ich Laufe viel akzeptabler.
 

sportliche  Frühlingsgrüße

Andreas Schmull

*******************************************************************************************************************************

 


Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!