Wie Sie sich jetzt zum Laufen motivieren

 

Laufen im Herbst hält fit. (Foto: ddp)  Laufen im Herbst hält fit.

(Foto: ddp)

 

Morgens dunkel, abends dunkel und zwischendurch nur grau in grau. Der Herbst lädt nicht gerade zum Laufen ein. "Es ist ganz normal, dass die Lust am Laufen jetzt niedriger ist. Der Körper ist wegen der Kälte und der dunklen Tage eher auf Energiesparen und Ausruhen eingestellt", erklärt Professor Dr. Ingo Froboese von der Sporthochschule Köln. Doch wer sich jetzt nicht bewegt, kann schnell aus der Form kommen. Außerdem stärkt moderater Sport das Immunsystem und beugt so Erkältungen vor. Wie Sie sich zum Laufen motivieren und worauf Sie beim Joggen durch den Herbst achten müssen.

 

Einen Gang zurückschalten

Weil der Körper jetzt im Energiesparmodus ist, sollte man ihm keine Höchstleistungen abverlangen. "Wer läuft, sollte die Stoppuhr daheim lassen, die tollen Zeiten vom Spätsommer sind jetzt einfach nicht zu schaffen. Und mal ganz entspannt ohne Druck zu laufen, kann zusätzlich motivieren", sagt Froboese. Der Übereifrige sollte also einen Gang zurückschalten. Ganz aufhören macht aber auch keinen Sinn, weil regelmäßige Bewegung auch die Stimmung aufhellt und Depressionen vorbeugen kann.

Neue Laufschuhe - neue Lauflust

Ein neues Laufshirt, neue Laufschuhe oder eine schicke Mütze - im Herbst ist Zeit, sich wärmer anzuziehen. Also auch Gelegenheit, mal die alten Sachen auszumisten und sich neue Laufklamotten zuzulegen. Und wenn es neue Joggingschuhe zu schnüren gilt, macht das Laufen auch wieder mehr Spaß.
 

Funktionskleidung tragen

Auch wenn es manchmal bitterkalt sein kann: "Ziehen Sie sich nie zu warm an", warnt Froboese. Einfach nur dicke Kleidung ist fehl am Platz. Man schwitzt, die Sachen saugen sich mit Schweiß voll, werden nass und der Körper kühlt im Endeffekt schneller aus. "Deshalb sollten Sie auf jeden Fall Funktionskleidung tragen, die den Schweiß von innen nach außen weiterleitet und Feuchtigkeit von außen abweist", rät der Sportmediziner.

Die Zwiebel macht es vor

Es kommt bei der Laufkleidung aber auch darauf an, wie man sie trägt. Das so genannte Zwiebelprinzip verhindert das Auskühlen. Mehrere Lagen leichter Funktionskleidung werden übereinander getragen - ähnlich wie die Schalen der Zwiebel. Die Luft dazwischen dient als Wärmepuffer. Die erste Schicht bildet Funktionsunterwäsche, die den Schweiß von der Haut aufsaugt. Darüber tragen erfahrene Jogger ein langärmeliges Laufshirt und eine eng anliegende Laufhose. Die letzte Lage stellt eine leichte, atmungsaktive Jacke dar.

Aufwärmen ist jetzt ganz wichtig

Bei der Kälte brauchen Muskeln etwas länger, um auf Touren zu kommen. Um Krämpfe und Zerrungen zu vermeiden, kommt es auf die richtige Vor- und Nachbereitung der Laufrunden an. "Wärmen Sie sich vorher besonders intensiv auf, dehnen Sie Ihre Muskeln und laufen Sie die ersten Minuten bewusst langsam", rät Froboese. Auch nach dem Training ist die Verletzungsgefahr nicht gebannt: Die Muskeln werden schneller hart und spröde und können leichter reißen. "Deswegen sollten Sie schnell einen warmen Ort aufsuchen und sich ausgiebig dehnen. Am besten das Stretching zu Hause in der warmen Wohnung durchführen", sagt der Experte.

Laufend leuchten

Schlechte Lichtverhältnisse sind im Herbst und Winter eine große Gefahr. Wer morgens und abends Sport treibt, sollte gut beleuchtete Strecken wählen. Am wichtigsten ist, gesehen zu werden: Reflektoren an Jacke und Schuhen, reflektieren auch die kleinste Lichtquelle und leuchten im Dunkeln.

(c)  T-Online  Livestyle

 

 


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